APFEL für herausragendes ehrenamtliches Engagement geehrt

Beim Neujahresempfang der Stadt Mannheim am 6. Januar im CC Rosengarten wurde der Verein Adoptiv- und Pflegefamilien Mannheim e. V. – kurz: APFEL – für sein 20-jähriges Engagement vor rund 2.000 Mannheimer Bürger:innen geehrt. Stellvertretend für APFEL nahm die erste Vorsitzende, Christine Kübler, die Urkunde von Oberbürgermeister Christian Specht entgegen. "Mit Ihrem Einsatz setzen Sie ein Zeichen des Gemeinsinnes und leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Stadtgesellschaft und deren vielfältigen Formen der gemeinsamen Identifikation," so der Text der Laudatio.

APFEL engagiert sich seit 20 Jahren als Interessensvertretung für Adoptiv- und Pflegefamilien in und um Mannheim herum. Mit einem breiten Angebot von Beratungsstelle und Kinder-Forum bis zur Gruppe «Erwachsene Adoptierte» oder «FASD», von Vortragsveranstaltungen und Tagesseminaren bis zu Vorbereitungsseminaren für Adoptionsbewerberg bietet APFEL ein breites Angebot für Information und Austausch. APFEL "stärkt Pflege- und Adoptivfamilien durch Austausch und fachliche Begleitung, mit Freizeitangeboten und Veranstaltungen, schafft Räume für Begegnung, Unterstützung und gegenseitiges Verständnis," so der Mannheimer Morgen am 8. Januar 2026.

Fachtag Pflege- und Adoptivfamilien

Die Vermittlung in eine Pflegefamilie ist eine riesige Chance für Kinder, die vernachlässigt worden sind oder Gewalt erleben mussten. Sie ist gerade für die sehr Kleinen eine gute Alternative zur stationären Unterbringung und im Vergleich ausgesprochen kostengünstig. Das Gleiche gilt für die Aufnahme von Kindern in einer Familie durch Adoption. Die Beratung und Unterstützung dieser Kinder stellt andererseits für alle Beteiligten, Pflege- und Adoptiveltern, Herkunftsfamilie, Fachkräfte der Jugendhilfe und Ehrenamtliche sowie Erzieher*innen und Lehrer*innen eine (immer wiederkehrende) Herausforderung dar. Denn diese Kinder können aufgrund frühester Traumata, psychischer und körperlicher Verletzungen in ihrer Entwicklung auf vielfältige und unterschiedliche Weise beeinträchtigt sein.

 

Hier wollte die Fachtagung Hilfe und Unterstützung anbieten und Antworten geben auf Fragen wie:

Der Fachtag Pflege- und Adoptivfamilien am 11. November 2025 stand unter dem Motto Chancen und Risiken. Oder: wie gelingen Beratung und Unterstützung?

Zu den Referenten zählten Prof. Dr. Klaus Wolf Professor für Erziehungswissenschaft/ Sozialpädagogik an der Universität Siegen (2002 - 2019) Department Erziehungswissenschaft und Psychologie, seit Oktober 2019 emeritiert; Karin Mohr Erzieherin, Dipl. Sozial-Pädagogin, systemische Beraterin- und Supervisorin SG; Kinderschutzkraft (iSeF), Lehrtrainerin für Biografiearbeit nach LebensMutig, Mitautorin „Mein Lebensbuch“; Sylvia Chebila, Leiterin der Pflegekinderhilfe und Adoptionsvermittlungsstelle beim Jugendamt Mannheim, Dipl. Sozialpädagogin (FH) mit Zusatzausbildungen in den Bereichen Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers sowie Systemische Familientherapie und Beratung mit Schwerpunkten Kinder, Jugendliche und Erwachsene; Dr. Andreas Hundsalz, Diplom-Psychologe, war 25 Jahre Leiter der Psychologischen Beratungsstellen der Stadt Mannheim sowie Abteilungsleiter im Bereich Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt der Stadt Mannheim. Die Moderation hat Waldtraud Kirsch-Mayer übernommen, Freie Autorin und seit fünf Jahrzehnten Journalistin aus Leidenschaft, davon vier Jahrzehnte Redakteurin beim Mannheimer Morgen – nicht nur, aber schwerpunktmäßig für soziale Themen zuständig. Seit der Pensionierung arbeitet sie frei für den MM und andere Publikationen. Preisträgerin beim Theodor-Wolff-Preis, Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, Diakonie-Preis (MM-Autorenteam) und Trägerin des Bloomaulorden der Stadt Mannheim.

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